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Pharma & Life Sciences · FZulG-berechtigt

Pharma &
Life Sciences

Pharma- und Biotech-Unternehmen gehören zu den F&E-intensivsten Branchen. Wer neue Wirkstoffe, Bioprozesse oder analytische Methoden entwickelt, kann bis zu 25 % der Personalkosten steuerlich erstattet bekommen – unabhängig vom Zulassungsstatus.

Förderquote bis 25 % Kein Patent erforderlich Rückwirkend bis 2020
Förderfähige Projekte

Was wird in Pharma &
Life Sciences gefördert?

Diese Projekttypen sind typischerweise nach FZulG §2 förderfähig – sofern technische Unsicherheit vorlag und das Ziel nicht mit Standardmethoden erreichbar war.

Typischerweise förderfähig

Wirkstoffentwicklung & Drug Discovery

Entwicklung und Optimierung neuer Wirkstoffkandidaten, neuartiger Synthesewege oder innovativer Formulierungskonzepte in der präklinischen Phase.

Neue Syntheserouten für Wirkstoffkandidaten
Formulierungsentwicklung (Nanopartikel, Liposomen)
KI-gestütztes Molecular Modeling & Drug Design
Typischerweise förderfähig

Bioprozess-Entwicklung & Scale-Up

Entwicklung und Optimierung biotechnologischer Herstellungsprozesse, von der Fermentation über Aufreinigung bis zur Maßstabsvergrößerung.

Fermentationsoptimierung & neue Nährmedien
Upstream/Downstream-Prozessentwicklung
mRNA- & Vektortechnologie-Entwicklung
Typischerweise förderfähig

Analytische Methoden & Qualitätskontrolle

Entwicklung neuer Analysemethoden, Charakterisierungsverfahren oder In-process-Kontrollen, die über den Stand der Technik hinausgehen.

Neue spektroskopische Charakterisierungsverfahren
PAT (Process Analytical Technology) Entwicklung
Biomarker-Assay-Entwicklung & Validierung
Wann qualifiziert sich Ihr Projekt?

FZulG-Kriterien für
Pharma-Projekte

Wissenschaftliche Neuheit

Der Wirkstoff, Bioprozess oder die Methode geht über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Technische Unsicherheit

Erfolg war zu Beginn ungewiss – Screening, Iterationen und Fehlversuche dokumentieren dies.

Systematisches Vorgehen

Laborbücher, SOPs, Versuchspläne und wissenschaftliche Berichte belegen die strukturierte Vorgehensweise.

Kein laufender klinischer Betrieb

Routine-Analytik und GMP-Produktion ohne Entwicklungscharakter sind nicht förderfähig.

Wichtig zu wissen

Auch präklinische Forschung ohne Zulassungsziel ist förderfähig. Es ist kein Patent und keine Marktzulassung erforderlich – allein der F&E-Charakter zählt.

Förderfähig sind: Forschungschemiker, Biologen, Prozessingenieure sowie CRO-Beauftragungen (60 % der Vergütung).

Typische Förderung pro Pharma-Projekt: 80.000 – 300.000 €/Jahr

FAQ

Häufige Fragen

Klinische Studien können teilweise förderfähig sein, soweit sie dem FZulG-Begriff der experimentellen Entwicklung entsprechen. Phase-I- und frühe Phase-II-Studien, bei denen noch wesentliche technische Unsicherheiten bestehen, haben gute Aussichten. Reine Zulassungsstudien ohne wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn sind hingegen nicht förderfähig. NOVARIS analysiert den F&E-Anteil Ihrer klinischen Tätigkeiten präzise.
Ja. Bei Auftragsforschung an CROs oder CMOs können 60 % der gezahlten Vergütung als förderfähige Aufwendungen angesetzt werden. Voraussetzung ist, dass das beauftragende Unternehmen das wirtschaftliche Risiko trägt und Inhaber der Forschungsergebnisse bleibt. Reine Lohnherstellung ohne F&E-Charakter ist ausgenommen.
Regulatory Affairs-Tätigkeiten sind als solche nicht förderfähig, da sie keine F&E im Sinne des FZulG darstellen. Jedoch kann die wissenschaftliche Auswertung und Datenerhebung, die dem Dossier zugrunde liegt, sehr wohl förderfähig sein. NOVARIS grenzt förderfähige F&E-Anteile sauber von administrativen Tätigkeiten ab.
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