Pharma- und Biotech-Unternehmen gehören zu den F&E-intensivsten Branchen. Wer neue Wirkstoffe, Bioprozesse oder analytische Methoden entwickelt, kann bis zu 25 % der Personalkosten steuerlich erstattet bekommen – unabhängig vom Zulassungsstatus.
Diese Projekttypen sind typischerweise nach FZulG §2 förderfähig – sofern technische Unsicherheit vorlag und das Ziel nicht mit Standardmethoden erreichbar war.
Entwicklung und Optimierung neuer Wirkstoffkandidaten, neuartiger Synthesewege oder innovativer Formulierungskonzepte in der präklinischen Phase.
Entwicklung und Optimierung biotechnologischer Herstellungsprozesse, von der Fermentation über Aufreinigung bis zur Maßstabsvergrößerung.
Entwicklung neuer Analysemethoden, Charakterisierungsverfahren oder In-process-Kontrollen, die über den Stand der Technik hinausgehen.
Der Wirkstoff, Bioprozess oder die Methode geht über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.
Erfolg war zu Beginn ungewiss – Screening, Iterationen und Fehlversuche dokumentieren dies.
Laborbücher, SOPs, Versuchspläne und wissenschaftliche Berichte belegen die strukturierte Vorgehensweise.
Routine-Analytik und GMP-Produktion ohne Entwicklungscharakter sind nicht förderfähig.
Auch präklinische Forschung ohne Zulassungsziel ist förderfähig. Es ist kein Patent und keine Marktzulassung erforderlich – allein der F&E-Charakter zählt.
Förderfähig sind: Forschungschemiker, Biologen, Prozessingenieure sowie CRO-Beauftragungen (60 % der Vergütung).
Typische Förderung pro Pharma-Projekt: 80.000 – 300.000 €/Jahr
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