Alle Branchen
Maschinenbau · FZulG-berechtigt

Maschinen
bau

Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der innovationsstärksten Branchen Deutschlands. Unternehmen, die neue Maschinenkonzepte, Automatisierungslösungen oder Fertigungsverfahren entwickeln, erhalten bis zu 25 % der F&E-Personalkosten steuerlich erstattet.

Förderquote bis 25 % Prototypen & Versuchsreihen förderfähig Rückwirkend bis 2020
Förderfähige Projekte

Was wird im Maschinenbau
gefördert?

Diese Projekttypen sind typischerweise nach FZulG §2 förderfähig – sofern technische Unsicherheit vorlag und das Ziel nicht mit Standardmitteln erreichbar war.

Typischerweise förderfähig

Neue Maschinenkonzepte & Prototypen

Entwicklung neuartiger Maschinenkinematiken, innovativer Antriebskonzepte oder Prototypen, die über den aktuellen Stand der Technik hinausgehen.

Neuartige Kinematiken & Antriebssysteme
Modulare Maschinenplattformen mit neuen Schnittstellen
Energieeffiziente Maschinenkonzepte
Typischerweise förderfähig

Prozessautomatisierung & Robotik

Entwicklung automatisierter Fertigungszellen, kollaborativer Robotersysteme oder intelligenter Produktionssteuerung, die neuartige Automatisierungsgrade erreichen.

Kollaborative Robotik (Cobot) mit neuen Sicherheitskonzepten
KI-gestützte Bildverarbeitung in der Qualitätssicherung
Adaptive Steuerungsalgorithmen für flexible Fertigung
Typischerweise förderfähig

Werkstofftechnik & neue Fertigungsverfahren

Erforschung neuer Werkstoffe, additiver Fertigungsverfahren oder innovativer Oberflächentechnologien für industrielle Anwendungen.

Additive Fertigung (3D-Druck) für Funktionsbauteile
Neue Beschichtungsverfahren & Oberflächenbehandlung
Hochleistungswerkstoffe für Extrembedingungen
Wann qualifiziert sich Ihr Projekt?

FZulG-Kriterien für
Maschinenbau-Projekte

Technische Neuheit

Das Maschinenkonzept oder Verfahren geht über den aktuellen Stand der Technik hinaus.

Technische Unsicherheit

Der Erfolg war zu Projektbeginn nicht garantiert – Versuche und Iterationen waren erforderlich.

Systematische Vorgehensweise

Strukturierter Entwicklungsprozess, dokumentiert in Versuchsprotokollen, CAD-Daten und Berichten.

Übertragbarkeit

Die Erkenntnisse sind für andere Projekte oder Anwendungsfälle nutzbar, kein reiner Kundenauftrag.

Wichtig zu wissen

Auch Prototypen, die später zu Kundenprodukten werden, können förderfähig sein – entscheidend ist die F&E-Phase, nicht das Endprodukt.

Förderfähig sind: Konstrukteure, Versuchsingenieure, Simulationsexperten und externe Auftragnehmer (60 % der Vergütung).

Typische Förderung pro Maschinenbau-Projekt: 40.000 – 150.000 €/Jahr

FAQ

Häufige Fragen

Prototypen sind als Instrument der experimentellen Entwicklung förderfähig, soweit sie der Erkenntnisgewinnung dienen. Der direkte Materialaufwand für den Prototyp kann jedoch nicht geltend gemacht werden – förderfähig sind ausschließlich die Personalkosten der beteiligten Mitarbeiter sowie Auftragsforschungskosten. Das fertige Serienprodukt ist nicht Teil der Förderung.
Ja, Zulieferer können die F&E-Arbeit für neue Komponenten und Systeme fördern lassen – auch wenn diese später in Fahrzeugen oder Maschinen von OEMs verbaut werden. Entscheidend ist, dass das Zulieferunternehmen selbst die technische Unsicherheit trägt und die Entwicklungsleistung erbringt. Reine Lohnfertigung ohne eigene Entwicklung ist hingegen nicht förderfähig.
Die Personalkosten der Ingenieure, die Simulationen durchführen, sind vollständig förderfähig. Lizenzkosten für Simulationssoftware selbst sind nicht direkt als förderfähige Aufwendungen im FZulG vorgesehen – sie können aber bei anderen Förderprogrammen (z.B. ZIM) berücksichtigt werden. NOVARIS prüft, welche Kombination für Ihr Projekt optimal ist.
Jetzt starten

Prüfen Sie Ihr
Maschinenbau-Projekt kostenlos

NOVARIS analysiert Ihre F&E-Tätigkeiten, schätzt das Förderpotenzial ein und übernimmt die gesamte Antragstellung. Kein Erfolg – kein Honorar.

Kostenlose Erstanalyse anfordern