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Bauindustrie · FZulG-berechtigt

Bau-
industrie

Die Baubranche befindet sich im digitalen und ökologischen Wandel. Unternehmen, die an BIM-Software, nachhaltigen Baustoffen oder Baurobotik forschen und entwickeln, erhalten bis zu 25 % der F&E-Personalkosten steuerlich erstattet.

Förderquote bis 25 % KMU & Startups förderfähig Rückwirkend bis 2020
Förderfähige Projekte

Was wird in der
Bauindustrie gefördert?

Diese Projekttypen sind typischerweise nach FZulG §2 förderfähig – sofern technische Unsicherheit vorlag und das Ziel nicht mit Standardmethoden erreichbar war.

Typischerweise förderfähig

BIM-Software & Digitale Planung

Entwicklung neuer BIM-Workflows, proprietärer Plug-ins, KI-gestützter Kollisionserkennung oder automatisierter Mengenermittlung, die weit über marktübliche Planungstools hinausgehen.

KI-basierte automatische Kollisions- & Fehlererkennung
Digitale Zwillinge für Bestandsgebäude (Scan-to-BIM)
Prädiktive Terminplanung & Ressourcenoptimierung
Typischerweise förderfähig

Nachhaltige Baustoffe & Materialien

Entwicklung neuer Baustoffformulierungen, CO₂-armer Bindemittel, bio-basierter Dämmstoffe oder Recycling-Baustoffe, die technische Hürden bei Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit oder Verarbeitung überwinden.

CO₂-armer Zement & Geopolymer-Bindemittel
Hochfeste Betone mit Recycling-Zuschlagstoffen
Bio-basierte & mineralische Hochleistungsdämmstoffe
Typischerweise förderfähig

Baurobotik & automatisierte Bauverfahren

Entwicklung autonomer Bausysteme, additiver Fertigungsverfahren (3D-Druck im Bauwesen) oder robotergestützter Montagesysteme, die Präzision, Geschwindigkeit und Arbeitssicherheit revolutionieren.

3D-Druck-Systeme für Beton- & Holzkonstruktionen
Autonome Inspektions- & Vermessungsdrohnen
Robotergestützte Mauerwerks- & Elementmontage
Wann qualifiziert sich Ihr Projekt?

FZulG-Kriterien für
Bauindustrie-Projekte

Technologische Neuheit

Das Verfahren, Material oder System geht über marktübliche Bautechnik und etablierte Planungsstandards hinaus.

Technische Unsicherheit

Bauteil-Tests, Materialversuche und iterative Prototypentwicklung belegen, dass Erfolg nicht vorhersehbar war.

Systematisches Vorgehen

Versuchsprotokolle, Prüfberichte (z.B. DIN/EN-Tests) und Entwicklungsdokumentationen belegen die wissenschaftliche Methodik.

Keine Routineplanung

Reguläre Architektur- und Ingenieurleistungen sowie Standard-BIM-Anwendung sind nicht förderfähig – nur echte F&E-Tätigkeiten zählen.

Wichtig zu wissen

Auch Muster- und Pilotbauten als Demonstratoren für neue Bautechnologien sind förderfähig – sofern ihr primärer Zweck die Erkenntnisgewinnung und nicht die reguläre Nutzung ist.

Förderfähig sind: BIM-Entwickler, Materialforscher, Robotik-Ingenieure sowie Auftragsforschung an Hochschulen und Forschungsinstituten (60 %).

Typische Förderung pro Bauindustrie-Projekt: 50.000 – 200.000 €/Jahr

FAQ

Häufige Fragen

Entscheidend ist die Frage, ob ein technisches Problem gelöst wurde, dessen Lösung nicht mit handelsüblichen BIM-Tools ohne weiteres erreichbar war. Die Nutzung von Revit oder ArchiCAD zur Planung ist Routine. Die Entwicklung eigener Plug-ins, KI-Algorithmen zur automatischen Kollisionserkennung oder proprietärer Schnittstellen zwischen Systemen ist hingegen als F&E förderfähig. NOVARIS prüft Ihren konkreten Entwicklungsanteil und grenzt ihn sauber gegenüber der regulären Planungsleistung ab.
Ja. Materialversuche, Bauteilprüfungen und Demonstrationsbauten zur Erprobung neuartiger Baustoffe oder Konstruktionsmethoden sind förderfähig – vorausgesetzt, das primäre Ziel ist die Erkenntnisgewinnung. Prüfberichte, Versuchsprotokolle und Laboranalysen sind dabei wichtige Belege. Der Anteil der F&E-Tätigkeiten muss klar von regulären Bauleistungen getrennt nachgewiesen werden, was NOVARIS für Sie übernimmt.
Ja, grundsätzlich ist eine Kombination möglich – allerdings gilt das Kumulierungsverbot für denselben Kostenblock. Das FZulG greift auf F&E-Personalkosten, während KfW- und BAFA-Programme häufig auf Investitionskosten, Energieeffizienz oder Markteinführung abzielen. Eine sorgfältige Abgrenzung der Kostenpositionen ist entscheidend, um Doppelförderung zu vermeiden. NOVARIS prüft die optimale Förderkombination für Ihr Vorhaben.
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