Die Baubranche befindet sich im digitalen und ökologischen Wandel. Unternehmen, die an BIM-Software, nachhaltigen Baustoffen oder Baurobotik forschen und entwickeln, erhalten bis zu 25 % der F&E-Personalkosten steuerlich erstattet.
Diese Projekttypen sind typischerweise nach FZulG §2 förderfähig – sofern technische Unsicherheit vorlag und das Ziel nicht mit Standardmethoden erreichbar war.
Entwicklung neuer BIM-Workflows, proprietärer Plug-ins, KI-gestützter Kollisionserkennung oder automatisierter Mengenermittlung, die weit über marktübliche Planungstools hinausgehen.
Entwicklung neuer Baustoffformulierungen, CO₂-armer Bindemittel, bio-basierter Dämmstoffe oder Recycling-Baustoffe, die technische Hürden bei Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit oder Verarbeitung überwinden.
Entwicklung autonomer Bausysteme, additiver Fertigungsverfahren (3D-Druck im Bauwesen) oder robotergestützter Montagesysteme, die Präzision, Geschwindigkeit und Arbeitssicherheit revolutionieren.
Das Verfahren, Material oder System geht über marktübliche Bautechnik und etablierte Planungsstandards hinaus.
Bauteil-Tests, Materialversuche und iterative Prototypentwicklung belegen, dass Erfolg nicht vorhersehbar war.
Versuchsprotokolle, Prüfberichte (z.B. DIN/EN-Tests) und Entwicklungsdokumentationen belegen die wissenschaftliche Methodik.
Reguläre Architektur- und Ingenieurleistungen sowie Standard-BIM-Anwendung sind nicht förderfähig – nur echte F&E-Tätigkeiten zählen.
Auch Muster- und Pilotbauten als Demonstratoren für neue Bautechnologien sind förderfähig – sofern ihr primärer Zweck die Erkenntnisgewinnung und nicht die reguläre Nutzung ist.
Förderfähig sind: BIM-Entwickler, Materialforscher, Robotik-Ingenieure sowie Auftragsforschung an Hochschulen und Forschungsinstituten (60 %).
Typische Förderung pro Bauindustrie-Projekt: 50.000 – 200.000 €/Jahr
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